| Spikes-Reifen |
| Vorraussetzung für
ein sicheres Fahren und Bremsen auf Eis und Schnee sind
Spikes-Reifen Es gibt sie für 26- und 28-Zoll-Räder in
diversen Breiten. Je breiter, desto besser für Schnee.
Allerdings passen die breiten 47er Reifen nicht unter jedes
Schutzblech. Je breiter der Reifen umso mehr Spikes sind im
Mantel eingearbeitet und umso grösser das Gewicht.
Spikes-Reifen gibt es ab circa € 30.--. 
Bei gemächlicher Fahrweise genügt es dabei, die
Spikes-Reifen nur auf dem Vorderrad aufzuziehen. Wenn man mit
dem Vorderrad ins Rutschen kommt, ist ein sofortiger Sturz
unvermeidlich. Und das kann auf Glatteis bereits durch
leichtes Bremsen passieren. Rutscht man dagegen mit dem
Hinterrad, so genügt es, die Bremse loszulassen, und das
Fahrrad stabilisiert sich wieder. Wenn man mit dem Hinterrad
ab und zu etwas weg rutsch, verliert man außerdem nicht ganz
das Gefühl für Glatteis und wird bei der besonders
heimtückischen Reifglätte oder bei Blitzeis, d.h. bei
gefrierendem Regen, rechtzeitig gewarnt. Für sportliche
Radfahrer empfehle ich trotzdem Vorder- und Hinterrad mit
Spike-Reifen auszurüsten. |
| Hersteller |
| Bekanntester
Anbieter ist die Firma NOKIAN aus Finnland, die 7
verschiedene Spikes-Reifen anbietet. Die Firma Schwalbe hat
den Snow Stud in den Größen 50-559 / 26 x 1.90 und 40-622 /
28 x 1.50, 700 x 38C auf dem Markt, Continental produziert
den Reifentyp Spike Claw (26 x 2,1), der mit 120 Spikes oder
240 Spikes angeboten wird. |
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| Spikes Materialkunde |
| Die Spikes stehen
je nach Luftdruck bis zu 2 mm über die Lauffläche des Reifens. Man kann natürlich
auch auf schnee- und eisfreien Straßen fahren. Die Spikes
sind beim Abrollen zwar hörbar, verschlechtern die
Hafteigenschaften des Reifens auf Asphalt aber nur
geringfügig. Für den normalen Straßeneinsatz empfehle ich Reifen mit 120 Spikes, die nur seitlich angebracht sind (siehe Foto - linker Reifen), bei diesen Typ kann mit dem Luftdruck, der Gripp der Spikes angepaßt werden. Wenn die Fahrbahn Schee bzw. Eisfrei ist, erhöht man den Luftdruck, der Reifen rollet dann nur auf dem Mittelsteg - um so geringer der Luftdruck, umso besser greifen die Spikes (der vom Hersteller empfohlene Luftdruck soll nicht unterschritten werden. |
| Spikes und StVO |
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Mit der Straßenverkehrsordnung (StVO) bestehen entgegen
einer landläufigen Meinung keine Probleme: Nach der StVO
dürfen Reifen nicht verwendet werden, die Unebenheiten auf
der Lauffläche aufweisen, die die Fahrbahn beschädigen
könnten. Selbst einem Schwergewicht dürfte es jedoch nicht
gelingen, mittels eines gespikten Fahrrades den Asphalt
anzukratzen.
Wer sein Fahrrad im Winter benützt, sollte die Kette
regelmäßig (mindestens jede Woche) mit einigen Tropfen ölen
und die Brems- und Schaltungszüge mit Vaseline oder einem
niedrigviskosen öl schmieren.
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